Das richtige Tempo

An diesem Montag ging es mit dem Nike Run Club (NRC) wieder auf dieselbe Strecke wie in der letzten Woche. Im Tiergarten, neben der spanischen Botschaft, ging die Reise los. Dieses Mal stand das richtige Tempo beim Laufen im Vordergrund. Nach dem richtigen Laufen von letzter Woche also eine perfekte Ergänzung.

Der Start

Zuvor ging es natürlich wieder mit der obligatorischen Vorstellrunde vor dem Europacenter los. Ich bin ja nun schon einige Male montags dabei gewesen – ich frage mich, ob genug Kreativität vorhanden ist sich immer wieder neue Fragen auszudenken und die Pacer damit vorzustellen. Dieses Mal war die Frage, bei welchem Wetter die Pacer am liebsten laufen. Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich da auf Kims Seite schlagen muss und wohl einer der wenigen bin, die gerne bei Regen laufen gehen (vorausgesetzt es ist warm genug).

Beim Halbmarathon fand ich es schon sehr warm, zumal man selber ja auch noch auf eine gewisse Temperatur hochheizt, wenn man läuft. Da ist dann alles Wärme, was zusätzlich noch auftritt eher hinderlich statt schön. Aber das soll hier jetzt auch gar nicht das Thema sein. Nachdem sich jeder vorgestellt hatte, ging es in einem gemütlichen Dauerlauf zu in der Einleitung erwähnten Startposition.

Drei Tempi

Zurück in der Zukunft. Jetzt standen wir also im Tiergarten. Gelaufen werden sollten drei Runden (zu je 550 Metern) in unterschiedlichen Tempi. Hierzu wurden wieder alle Runner den Leistungsstufen nach in drei Gruppen aufgeteilt, die sich die Runner selbstverständlich selbst aussuchen durften. Ich war in der Gruppe von Josi und Felix.

Die erste Runde ging mit einem seeeeeeeehr langsamen Tempo los, irgendwas zwischen stehenbleiben und fast stehenbleiben – auf jeden Fall sehr anstrengend. Bei der zweiten Runde ging es dann in ein sehr angenehmes Tempo. Hier hätte man mehrere Kilometer durchhalten können, ohne das man sich großartig verausgabt. Während des Laufens war immer ein Pacer vorne (Felix) und einer hinten (Josi) – somit wurde die Herde zusammengehalten und keiner ist verloren gegangen. In der letzten Runde (alle wurden ohne Pause durchgelaufen) ging es dann ans Eingemachte und abgeschlossen wurde das Spielchen mit einer kleinen Feedback-Runde, wo jeder durchatmen konnte.

Das Sternchen-Sternchen

Nachdem alle Fragen geklärt und sein Senf abgegeben war, ging es in Form eines Fahrtenspiels in die „Bonusrunde(n)“. Felix führte die Gruppe an und bestimmte das Tempo. Wie bei einem Fahrtenspiel üblich, wird hier mit dem Tempo gespielt. Anders als bei einem Intervalltraining, sind die Abschnitte aber nicht festgelegt (also beispielsweise 2k langsam, 2k schnell etc.), sondern individuell, je nach Laune – nur das dieses Mal alles von Felix‘ Laune abhängig war und keine Selbstbestimmung stattgefunden hat (was natürlich einen Trainingszweck hatte).

Josi stand mit aufmunternden Worten aus dem Hintergrund zur Seite und motivierte unsere Gruppe zusätzlich noch. Gerade als es in die schnelleren Passagen ging, hielt sie die Gruppe hinten zusammen. Insgesamt wurden hier zwei Runden gelaufen, wo jeweils auf die letzten 50 Meter nochmal richtig Gas gegeben wurde. 90% sollte jeder geben – bei mir waren es gefühlt 190%. Die Auswertung meiner HF im Nachhinein hat das noch bestätigt. Aber reden konnte ich zu jeder Zeit – irgendwie merkwürdig. Naja, Schwamm drüber.

Letzte Feedback-Runde

Zum Abschluss gab es noch einmal eine Feedback-Runde, wo es noch einmal um das Gefühl beim Laufen ging und wo Fragen rund um den Laufsport gestellt werden konnten. Idealerweise hingen diese Fragen natürlich mit dem Training zusammen, welches wir durchgeführt hatten. So ging es hier beispielsweise um die richtigen Schuhe, ob „Free“ oder „Support“, die Haltbarkeit von Schuhen, effektive und ineffektive Schrittlängen uvm.

Ich habe das Gefühl, dass Josi und Felix diesen Job wirklich gerne machen – vielleicht sind sie auch einfach nur professionell genug alles genau so rüber zubringen, wie man es sich als Anfänger oder Fortgeschrittener wünschen würde. Was auch immer der Grund ist, mir gefällt es. Das Gefühl habe ich jedenfalls nicht bei jedem Pacer – allerdings geht es hierbei nicht um die Masse, sondern lediglich um eine Person, bei der es mir schon öfters aufgefallen ist. Kann natürlich auch sein, dass ich mich täusche, ich bin ja auch nicht unfehlbar.

Der Rückweg

Nach der Fragestunde ging es dann im gemächlichen Tempo wieder Richtung Mutterschiff. Ein langsamer Dauerlauf an der spanischen Botschaft vorbei, über die „Zoo“-Brücke und entlang der Spree bis zum Europacenter, alles wie gehabt. Die Dehnübungen fanden vor der Tür statt, was ich sehr begrüßte, wenn ich an das Klima im Europacenter denke. Noch ein Foto (warum werden die noch gleich NACH DEM RUN gemacht?) und ab zum gesponserten Wasser. Und das war er auch schon – der „Ready Set Go“ vom 18.04.2016.

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