Zum Affen machen bei den Affen

Nachdem ich vorletzte Woche Montag nach dem Drittelmarathon in Potsdam und letzte Woche auf Grund der Entfernung (3.500 km – Fuerteventura) leider nicht am „Ready Set Go“ teilnehmen konnte, hatte ich gestern nun endlich wieder die Gelegenheit dazu. Ist halb so wild, vermisst wurde mein Beitrag bei der „Generation 1.toll“ ganz sicher nicht und der Rest war gestern offenbar vollständig da. Kaum klettern die Temperaturen wird es voller. Ich habe nicht nachgezählt, aber ich würde die Gruppe auf 30 Leute schätzen. Gut für Nike.

Vor dem Start

Der übliche Treffpunkt zwischen den Rolltreppen im Nike-Store war ganz schön überfüllt. Sollten die Teilnahmen in den nächsten Monaten weiter anziehen, sollte sich Nike vielleicht überlegen den Treffpunkt zu verlegen. Wenn man niemanden stören würde, wäre das alles halb so wild. Da von dort aber auch das hochheilige Lager abgeht – was verständlicherweise niemand betreten darf – und dort häufiger mal Angestellte ein- und ausgehen, ist es bei der Masse der Leute durchaus überlegenswert eine andere Stelle des Stores zu wählen.

Zum Aufwärmen bzw. Pacer kennenlernen ging es wieder nach draußen vor den Store. Eine kluge Entscheidung, sich bei den Temperaturen im Europacenter warm zu machen, das gefühlt schon 30°C heiß ist. Dieses Mal wurden die Pacer gefragt, was sie sich als erstes von einem Lottogewinn kaufen würden. Ein schönes Gedankenexperiment. Ich muss gestehen, dass ich mir die Antworten kaum angehört habe, da ich selbst überlegt habe was ich mit soviel Geld machen würde. Ich habe da schon ein paar Ideen. Bei einer Idee bin ich mir mit Daniel einig, der um die Welt jetten würde. Ein Jahr unbezahlten Urlaub nehmen und los geht’s. Hach, das wäre schon schön. Ich wurde durch das Piepsen meiner Uhr aus meinem Tagtraum geweckt, welche mir anzeigte, dass das GPS nun bereit war. Kurz darauf ging es dann los.

Zeig mir dein Oberdeck, Bikini

Wir liefen ganz geschmeidig zu den Treppen des Bikini-Hauses, direkt gegenüber vom Europacenter und der Gedächtniskirche. An zahllosen Touristen und Treppen vorbei ging es rauf auf das Dach. Wir machten an der Stelle halt, wo man einen tollen Blick auf das Affengehege des Zoos hatte. Übrigens habe ich vor kurzem gelesen, dass vor ein paar Tagen Adele mit ihrem Sohn in diesem Zoo war. Sie lobte den Zoo und meinte, dass es der weltbeste Zoo wäre (zumindest von denen, die sie bisher gesehen hat). Na, wenn das nichts ist?

Nun ging es mit dem Technik-Training los. Warum auch immer wir uns direkt neben den Affen selber zum Affen machen sollten ist mir unklar, aber immerhin haben wir zur Belustigung der herumsitzenden Touristen beigetragen, die unser Treiben genüsslich verfolgten. Nach ein paar Minuten und mehr oder weniger erfolgreich absolvierten Übungen ging es dann wieder über den selben Weg nach unten, doch vorher… Ja genau, VORHER wurde noch ein Foto gemacht. Danke Nike, für diese Entscheidung. Es gab ja in der Vergangenheit häufiger mal die Frage, warum die Fotos immer nach dem Lauf gemacht werden.

Eingekesselt

Am Fuße des Bikini-Hauses angekommen ging es direkt weiter, am Zoo vorbei, unter der Zugbrücke hindurch bis zur Straße des 17. Juni. Von dort aus bis zur Siegessäule. Das Tempo war dabei gemütlich bei ca. 6:50 min/km. Auf der Strecke gab es ein Fahrtspiel, also Abschnitte, die in einer bestimmten Zeit bei erhöhtem Tempo gelaufen werden. Die Dauer variierte hierbei zwischen 20 und 60 Sekunden. Während des gesamten Laufes gab es von allen Seiten ein wachsames Auge der Pacer, die auf die Fußtechnik achteten und – wenn nötig – Hinweise gegeben haben.

An der Siegessäule angekommen teilte sich die Gruppe. Man konnte nun zwischen zwei Routen wählen. Zur Auswahl stand der direkte Weg zurück zum Store und ein Umweg bei höherem Anspruch für die Läufer. Ich wählte den direkten Weg. Ich bin gerade erst aus dem Urlaub zurück und es war ganz schön warm. Das ist meine Ausrede.

Cooldown

Zurück beim Store gab es noch ein kleines Dehnungsprogramm in Anlehnung ans Yoga. Der falsche Hund und so… Das weiß ich auch nur, weil ich im Urlaub an einem Yoga-Kurs teilgenommen habe und diese Übungen dort schon kennengelernt habe. Ist aber in diesem Zusammenhang auch gar nicht so schlecht gewesen. Da wir das Dehnungsprogramm vor dem Store gemacht haben, gab es natürlich von vorbeilaufenden Passanten auch wieder Spott und Hohn. So etwas muss man einfach überhören und ignorieren. Fällt nicht schwer, Leute die sich für etwas besseres halten ignoriere ich prinzipiell, darin habe ich schon Übung. Auf der anderen Seite kamen aber auch interessierte Leute an und erkundigten sich über den NRC.

Im Anschluss gab es nochmal Wasser zum nachtanken und die Wege trennten sich wieder.

952016

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