Ready? Set. Sweating!

Es war schwül, warm und sehr drückend. Das Gewitter lag bereits in der Luft. Ich habe schon geschwitzt, bevor ich überhaupt losgelaufen bin – alleine vom rumstehen. Die Ansprache der Pacer habe ich komplett ausgeblendet, meine Konzentration ließ stark zu wünschen übrig. Demnach kann ich auch nicht sagen was angekündigt wurde und für heute auf dem Programm stand. Ich wollte einfach nur loslaufen und den Gegenwind auf meiner Haut spüren.

Der Lauf zum (staubigen) Tiergarten

Noch hatte es nicht geregnet. Es hätte perfektes Laufwetter sein können, wären da nicht die trockenen Tage zuvor gewesen. Ich fühlte mich an die Berliner Wasserbetriebe 5×5 km Staffel im Jahre 2014 zurückerinnert, nur das es da noch viel wärmer und sonnig war. Dieses Mal war die Sonne wenigstens durch Wolken verdeckt. Nach letztem Montag waren noch mehr Leute zum „Ready Set Go“gekommen, geschätzt noch einmal 10-20 Menschen mehr als zuvor.

Richtige Beinarbeit

Bevor es nun zum Laufen ging, wärmten wir uns mit Beinübungen auf, die zwar albern aussahen, zwei Tage später bei mir aber immer noch zum Muskelkater geführt haben. Effektivität geht eben vor Ästhetik. Es folgte die erste Runde mit 500 Metern in drei Geschwindigkeitsgruppen, wo wir mit starren Beinen laufen sollten – bedeutet, dass die Beine so wenig wie möglich angewinkelt wurden und somit eine starre Bewegung stattfand. Die zweite Runde war das komplette Gegenteil der Fall. Hier sollten die Knie so hoch wie möglich zum Bauch gezogen werden.

Ab dieser Runde war es für mich vorbei. Meine Uhr eskalierte und warnte mich in regelmäßigen Abständen vor zu hohem Puls. Teilweise zeigte sie mir Werte von 200 an, welche aber sehr schnell auch wieder fielen. Da eine komplette Runde wohl der sichere Tod für jeden bedeutet hätte, gab es zwischendurch immer mal „normale“ Laufphasen, die schon fast wie Entspannung wirkten.

Endspurt

Nach jeder dieser zwei Runden konnte man sich noch mitteilen und reflektieren wie der Gemütszustand war und was besonders anstrengend war. Die letzten beiden Runden bevor es wieder zurück zum Store ging wurden ganz normal gelaufen, allerdings mit 2-3 Steigerungsläufen. Selbst in der Ruhephase dazwischen wollte sich mein Puls kaum noch erholen. Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch nochmal erwähnen, dass es sehr heiß war und der Kreislauf ohnehin schon gut zu kämpfen hatte. Einige hatten auch mit Pollen zu kämpfen, die die Atemwege verstopften. Der aufgewirbelte Staub auf der Kießstrecke tat dann sein übriges.

Wasser!

Nach dem letztendlichen Dehnprogramm vor dem Store, gab es wieder die obligatorischen Fingerflutsch-Wasserversorgung. Normalerweise tue ich mich schwer damit überhaupt Wasser aus den Dingern zu quetschen – offensichtlich hat mein Körper aber deutliche Signale ausgesendet, welche das Wasser innerhalb der ersten 10 Sekunden vernichtete. Nike hatte vorgesorgt und an jeden noch mehr Wasser verteilt. Auch die zweite Portion hat nicht lange gehalten. Das ist doch schon sehr bezeichnend. Ich bin gespannt wie der Speedrun am 26.05. wird, so warm wie Montag wird es jedenfalls nicht werden – worüber ich sehr froh bin.

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